Dosisreduziertes CT

Geringe Strahlenbelastung – Hohe Bildqualität

CT steht für Computertomographie – und auch für das entsprechende Gerät, den Computertomographen.

Überblick: Was ist eine CT?

Grundsätzlich basiert eine CT auf der Funktionsweise des Röntgens:
Der Patient wird mit Röntgenstrahlung durchleuchtet. Dabei absorbieren die verschiedenen Gewebe des menschlichen Körpers die Strahlung unterschiedlich und lassen sich so visuell darstellen.

Das klassische Röntgenbild hat das Problem der Bildüberlagerung. Unter Umständen kann sich so krankhaftes Gewebe hinter Gesundem verbergen.

Bei einer CT wird der Patient von einem Röntgenstrahl aus vielen Richtungen durchleuchtet. Die entsprechenden Informationen lassen sich von einem Computer zu einem dreidimensionalen Bild rekonstruieren. So kann das Gewebe überlagerungsfrei beurteilt werden. Darin liegt der große Vorteil für Patient und Arzt.

Eine CT kann mit erhöhter Strahlenbelastung verbunden sein. Dies darf niemals vernachlässigt werden. Aus diesem Grund auch unsere Entscheidung zu einem CT-Gerät mit iterativer Dosisreduktion.

Strahlenbelastung und Möglichkeiten der Reduktion

Ob eine CT-Untersuchung medizinisch indiziert ist – also ob der Vorteil klare Bilddiagnostik zu erhalten, den Nachteil der Strahlenbelastung überwiegt – hängt vom Einzelfall ab. Zum Beispiel kann je nach Körperareal oder Krankheitsbild eine CT-Untersuchung besser Bilder als eine MRT generieren.

Wenn nach Abwägung der Vor- und Nachteile eine CT-Untersuchung medizinisch sinnvoll ist, dann muss die Strahlenbelastung so gering wie möglich gehalten werden.

Vor der Untersuchung gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Gerät strahlungsarm einzustellen. Manche Gewebe absorbieren mehr Strahlung als andere, je nach Körperareal ist daher eine andere Dosis erforderlich. Wir gehen auf diese Besonderheiten, die sich bei jedem Patienten und jeder Untersuchung ergeben, ein und reduzieren Ihre individuelle Strahlendosis so weit wie möglich.

Darüber hinaus liegt ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt der Medizintechnik auf technischer Dosisreduktion:
CT-Geräte sind rund. Der Röntgenstrahl wird also kreisförmig um den Patienten herumgefahren. Der menschliche Körper ist aber nicht rund. Je nachdem aus welcher Richtung der Tomograph scannt, muss ein unterschiedlicher Durchmesser durchleuchtet werden. Aus Ihrer Sicht ist daher von vorne und hinten – d.h. Bauchnabel zur Wirbelsäule – weniger Strahlung nötig, als von den Seiten – d.h. von Schulter zu Schulter.
Bei der Auswahl eines CT-Gerätes war es uns wichtig, dass alle technischen Möglichkeiten der Dosisreduktion ausgeschöpft werden. Neben der oben erläuterten Dosismodulation erlaubt unser Gerät auch eine iterative Dosisreduktion. So lässt sich alleine technisch bis zu 50 % der Strahlendosis im Vergleich zu herkömmlichen CT-Geräten einsparen.

Untersuchungsablauf

Vorab werden Sie über die anstehende CT-Untersuchung aufgeklärt.

Dann bringen wir Sie zu Ihrer Umkleidekabine, wo Sie metallische Gegenstände im Untersuchungsareal ablegen können, da diese von den Röntgenstrahlen nicht durchdrungen werden können. Wenn nötig oder gewünscht erhalten Sie einen
Strahlenschutz (z.B. für den Unterleibsbereich).

Nach der Untersuchung werten wir die Bilder aus.

Bei der Besprechung der Bildergebnisse nehmen wir uns so viel Zeit wie möglich, um Ihnen das Bildmaterial und die Diagnose verständlich zu erläutern. Es ist uns wichtig, dass Sie persönlich die Informationen verstehen und diese nicht einfach nur unseren Kollegen weitergeleitet werden. Haken Sie deshalb so lange nach, bis Sie ein sicheres Gefühl haben.

Den Befund erhalten Sie und / oder Kollegen, ganz wie Sie es wollen.